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dc.contributor.editorJovanov, Rastko
dc.creatorWiegerling, Klaus
dc.date.accessioned2017-11-01T10:15:28Z
dc.date.available2017-11-01T10:15:28Z
dc.date.issued2015
dc.identifier0353-5738
dc.identifier.urihttp://rifdt.instifdt.bg.ac.rs/123456789/288
dc.description.abstractAnhand des Gesundheitsdiskurses in Zeiten des demographischen Wandels wird gezeigt, wie Subjektivierung in den Institutionen der Biopolitik stattfindet. Im Lichte neuer technischer Möglichkeiten, in denen Bio- und Informationstechnologien konvergieren, wird die Rolle von Normierungsprozessen und von Leidenserfahrungen für die Subjektivierung untersucht. Subjektivierung äußerst sich nicht in der Weise eines philosophischen Ringens um Begriffe, sondern als narrative Artikulation einer Differenzerfahrung. Der Mensch – so Wilhelm Schapp – ist in Geschichten verstrickt, die in gewisser Weise das Gegenteil von begrifflichen Konzepten darstellen. Geschichten sind Äußerungen der Abweichung und der Differenz. Die Einzigartigkeit der eigenen Existenz und ihre Würde wird erfahren im Verstehen der Differenz von allgemeinem Menschenbild und Selbstbild. Die Diskussion wird anhand von vier Fragen geführt: 1) Wie kann Gesundheit in Zeiten der Transformation des historisch vermittelten und in der Ersten-Person-Perspektive gegebenen menschlichen Leibes in einen nur in der Dritten-Person-Perspektive erfassbaren Körper verstanden werden? 2) Wie kann der Wandel des Gesundheitsverständnisses im Lichte neuer technischer Möglichkeiten zur Steigerung körperlicher Potentiale verstanden werden? 3) Welche Metaphysik im Sinne einer unartikulierten Voraussetzung manifestiert sich in diesem Wandel? 4) Welche Rolle spielt diese Metaphysik in den Institutionen der Biopolitik?deu
dc.format26 3 (2015) 499-518
dc.formatapplication/pdf
dc.languagede
dc.publisherBeograd : Institut za filozofiju i društvenu teoriju
dc.rightsopenAccess
dc.sourceFilozofija i društvomul
dc.subjectleib
dc.subjectkörper
dc.subjectenhancement
dc.subjectermächtigung
dc.subjectentmündigung
dc.titleErmächtigung und Entmündigung – Zur institutionellen Rahmung eines technisch normierten Gesundheitsverständnisses und ihre Rolle für die narrative Subjektivierungdeu
dc.typearticle
dc.rights.licenseBY-NC-ND
dcterms.abstractWиегерлинг, Клаус; Ермäцхтигунг унд Ентмüндигунг – Зур институтионеллен Рахмунг еинес тецхнисцх нормиертен Гесундхеитсверстäндниссес унд ихре Ролле фüр дие нарративе Субјективиерунг;
dc.citation.spage499
dc.citation.epage518
dc.identifier.doi10.2298/FID1503499W
dc.type.versionpublishedVersion
dc.identifier.fulltexthttp://rifdt.instifdt.bg.ac.rs//bitstream/id/4870/286.pdf


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